Integrative Lerntherapie

Ich freue mich, Ihnen und Ihrem Kind, zusätzlich zum Lerncoaching, lerntherapeutische Unterstützung anbieten zu können.

Lerntherapie ist eine spezielle Förderung für Lernende:

In der integrativen Lerntherapie werden pädagogische, psychologische und fachdidaktische Maßnahmen miteinander verbunden.

Eine lerntherapeutische Förderung schafft – im Gegensatz zur Nachhilfe –eine individuelle Neugestaltung der Lernsituation und damit der Schaffung einer positiven Lernstruktur.

Die Lerntherapie basiert in meiner Praxis auf individuelle Diagnostik. Diese greift die speziellen Schwierigkeiten der Lernenden auf. Ich arbeite mit den Lernenden unabhängig vom aktuellen Schulstoff.

In der Therapie werden die inhaltlichen Grundlagen im Fach Deutsch und/oder Mathe aufgebaut.

Die Therapie schließt mit ein:

  • die Verbesserung des Selbstwertgefühls
  • die Förderung der allgemeinen Lernmotivation
  • die Stärkung der Selbstwirksamkeit
  • die nötige Gelassenheit/Konzentration für Klassenarbeiten und Prüfungen
  • Verbesserung der sozialen/ emotionalen Kompetenzen

Lese- und Rechtschreibstörung / Legasthenie

Konkret

Zum Lernprozess gehört es, das beim Lesen und Schreiben lernen Fehler gemacht werden. Auffällig wird es, sollten Schwierigkeiten über einen längeren Zeitraum, dauerhaft trotz Übens bestehen bleiben. Wenn ein/e Lernende/r erhebliche und lang andauernde Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben lernen zeigt, diese jedoch nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung erklärbar sind, spricht man von einer Legasthenie/Lese-/Rechtschreibstörung.

Auffälligkeiten beim Lesen:

  • Es fällt schwer, die Buchstaben zu Wörtern zusammen zu ziehen.
  • Wörter im Text werden oft erraten (sinnentnehmend) und nicht gelesen.
  • Das Lesen strengt sehr an, ist stockend.
  • Es wird sehr ungern gelesen.
  • Direkte Worterkennung bei bekannten Wörtern fehlt.
  • Der Inhalt des gelesenen Textes wird nicht verstanden und kann nicht wieder gegeben werden.

Auffälligkeiten beim Schreiben:

  • Es werden Buchstaben oder Silben ausgelassen.
  • Ähnliche Buchstaben werden verwechselt geschrieben (b;d q/p).
  • Verschiedene Schreibweisen für dasselbe Wort.
  • (Ab) schreiben dauert überdurchschnittlich lange.
  • Ähnliche Laute werden nicht richtig wahrgenommen und können daher nicht richtig geschrieben werden.
  • Wortarten können nicht unterschieden werden.
  • Rechtschreibregeln werden kaum/gar nicht angewandt.
Wie
  • Die Therapie startet mit eine diagnostischen Phase.

  • Es wird eine individueller Therapieplan erstellt, die Therapie wird systematisch und individuell aufgebaut.

Durch den individuellen Therapieaufbau ist eine Aufgabenstellung möglich, bei der die Lernenden sich nicht überfordert fühlen und Erfolge erleben, während die Förderung gleichzeitig im Schwierigkeitsgrad ansteigen kann.                        

  • So kann wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewonnen werden und die Lese- und Rechtschreibfertigkeiten verbessert werden.

  • Für einen positiven Therapielauf ist ein Austausch und Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern von Vorteil und wünschenswert.

Rechenstörung /Dyskalkulie

Konkret

Zum Lernprozess gehört, dass Fehler gemacht werden. Durch eigene Rechenstrategien und das Auswendiglernen können Lernende bis zur dritten Klasse die Schwierigkeiten kompensieren. Sie fallen dadurch nicht auf, da ihre Ergebnisse auch häufig stimmen. Wenn ein/e Lernende/r erhebliche und lang andauernde Schwierigkeiten beim Erwerb der Rechenfertigkeiten aufweist, diese jedoch nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung erklärbar sind, spricht man von einer Dyskalkulie/Rechenstörung.

Auffälligkeiten sind:

  • Die Finger werden als Hilfsmittel genutzt (wobei erwähnt sein sollte, dass das Fingerrechnen in den ersten Klassenstufen nützlich und richtig ist).
  • Große Anstrengung beim beim Benennen und Schreiben von Zahlen.
  • Rechnen im Zahlenraum bis 20 fällt sehr schwer.
  • Probleme bei der Anwendung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.
  • Schwierigkeiten beim Verständnis von Textaufgaben.
  • Geübtes muss häufig wiederholt werden und „scheint“ vergessen.
  • Vorstellung von Größen und Mengen ist schwierig.
  • Schwierigkeiten beim Erlernen der Uhr.
Wie
  • Die Therapie startet mit eine diagnostischen Phase.
  • Es wird eine individueller Therapieplan erstellt, die Therapie wird systematisch aufgebaut.
  • Materialien und Methoden werden individuell abgestimmt.
  • Oftmals ist ein erster Schritt die Angst vor Zahlen und Rechenaufgaben zu reduzieren.
  • Ich vermittle Verständnis und Einsicht in einzelne Rechenschritte
  • Mithilfe von praktischem Material wird ein inneres Vorstellungsbild von Mengen und Zahlen aufgebaut
  • Zahlenraum bis Zahlenräume werden schrittweise erweitert und Rechenoperationen erweitert